Schulträger fordern Milliarden von NRW

veröffentlicht am 5. Januar 2022

Der Präsident des nordrhein-westfälischen Lehrerverbands, Andreas Bartsch, mahnte ebenfalls eine Übernahme der Folgekosten an: „Es wird Städte und Gemeinden geben, die wegen ihrer angespannten Haushaltslage diese dauerhaften Mehrkosten scheuen und deshalb zögern, diese wichtigen Investitionen vorzunehmen.“ Bartsch bezeichnete dies mit Blick auf die Omikron-Variante als extrem schwierig: „Distanzunterricht nach den Weihnachtsferien ist mehr als nur ein Schreckgespenst, kann allerdings nur gelingen, wenn auch die nötige Ausstattung vorhanden ist. Und das ist in viel zu vielen Schulen immer noch nicht der Fall.“ Das Land müsse jetzt beim Thema Gas geben. „Die Beharrungskräfte der Landesregierung sind gänzlich unverständlich. Sie hat offensichtlich den Ernst der Lage nicht erkannt. Denn spätestens in zwei Jahren reden wir bereits über die Ersatz­beschaffungen. Wir unterstützen den Städte- und Gemeindebund deshalb ausdrücklich bei seiner Forderung“, so Bartsch.

Der Beitrag ist am Sonntag, 2. Januar 2022, bei www.rp-online.de erschienen.

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