Ministerin verteidigt Schulschließungen in NRW wegen Glatteis
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Für den Präsidenten des Lehrerverbands NRW, Andreas Bartsch, ist die Kritik ebenfalls nicht nachvollziehbar. „Ich sehe das Problem nicht und verstehe den ganzen Ärger nicht“, sagte er und nahm Feller in Schutz: „Was bleibt einer Ministerin denn anderes übrig, als sich nach der Wetterlage zu richten? Und am Sonntag waren die Warnungen für Montag ja noch eindeutig.“ Er betonte, dass die Entscheidung natürlich am Sonntag habe fallen müssen, nicht erst spontan am Montagmorgen. „Eltern, Schüler und Lehrer brauchen doch Orientierung. Die kann man nicht erst am Morgen selbst geben. Man kann auch den Busverkehr für die Schüler nicht morgens um sieben Uhr neu organisieren“, sagte Bartsch.
Auch der Forderung, man hätte Schulen und Eltern mehr Möglichkeiten für flexible Lösungen einräumen müssen – etwa dazu, Präsenzunterricht zwar durchzuführen, aber Distanzunterricht als zusätzliche Option anzubieten, wies er zurück. „Bei der Aussicht auf eine solche Wetterlage, wie sie Sonntag erwartet wurde, ist eine einheitliche Entscheidung für Schulschließungen klug und vernünftig“, sagte er. (…)“
Der gesamte Beitrag war am Montag, 12. Januar 2026, bei RP-Online zu lesen.
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